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- Antimobbing -
Phase 2

Mut's e.V.

„It gets better? - Ätt git besser!“


Antimobbing Event Brunnenhof Trier
18.8.2012 18.30-22:002012-concert.jpg

Mobbing von Kindern und Jugendlichen hat leider in den letzten Jahren an Schärfe zugenommen. Mobbing beeinträchtigt erheblich die Lern- und Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen sowie ihr seelisches und körperliches Wohlbefinden.
Mit dem Gesangstudio Bergér-Productions veranstaltet der mut’s e.V. einen Benefizevent gegen Mobbing von Kindern und Jugendlichen.
Die kulturelle Jugendarbeit mit der Bearbeitung wichtiger gesellschaftlicher Themen zu verknüpfen ist dessen  Hauptanliegen.
Das Konzert soll bewegen, motivieren und mitreißen um nicht selbst zum Mobbing-Täter zu werden und um nie zu vergessen dass es immer einen Ausweg gibt, wenn man nur rechtzeitig die Weichen stellt.„ It gets better ? - Ätt git besser!“ daher Titel des Benefizkonzertes.

33 fantastischen, jugendlichen SängerInnen der Region und  einer Band aus hochkarätigen, jungen Musikern (Leitung: Joachim Mayer-Ullmann & Beatrice Bergér) singen gegen MOBBING. Umrahmt wird das Konzert von Schauspielbeiträgen (Regie: Sandra Karl). Dabei werden Mobbing Opfer im Spotlight Ausschnitte ihres Lebens zeigen und die Zuschauer in ihre Welt entführen.

Der Reinerlös des Konzertes kommt in gleichen Teilen dem  Kinder- & Jugend Verein mut’s e. V., und dem  Projekt: Mobile Jugendeinrichtung Blue (Exzellenzhaus) zu Gute.

Obwohl alle Sänger und viele Helfer unentgeltlich am Konzert teilnehmen, werden ohne Förder- und Sponsoringleistungen vor allem die Kosten für die Technik so hoch sein, dass nicht viel Geld für den eigentlichen Zweck übrigbleibt.

Helfen auch Sie mit!

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Berichte von Teilnehmern am Antimobbing Projekt

  1. Der Applaus bestätigt dir, dass du gut bist

Den ganzen Tag über hatte ich ein unwohles Gefühl im Bauch. Was werden die Leute bloß  über mich denken, wenn ich mit meiner Geschichte auf die Bühne trete. Eine Frage die mich schon mein ganzes Leben lang begleitet. "Bin ich gut genug, werde ich akzeptiert, so wie ich bin?" Diese unbeantwortete Frage stellt sich mir aufgrund der Tatsache, dass ich in meiner Schulzeit auf dem Gymnasium aufgrund meiner Äußerlichkeiten gemobbt wurde. Nur weil ich keine Modelfigur besaß, die ich bis heute nicht besitze, wurde ich von der Klasse über mir, damals die 9. Klasse, raus gerufen nur um mich demütigen zu lassen. Sie nutzten jede freie Gelegenheit um mich fertig zu machen, nur weil ich keine 90/60/90 Maße besitze. Diese Gedanken schwirrten mir den ganzen Tag durch den Kopf, und kurz vor Beginn der Show ging es mir einfach nur schlecht, ich hatte Angst zu Versagen. Das Schauspiel in der ersten Spielzeit verstärkte meine nervösen, beängstigten Gedanken. Ein streitendes Elternpaar, welches über die Einweisung ihres Sohnes in eine Korrektionsanstalt diskutiert, führte mich noch einmal tiefer in die Materie und ließ meine Gedanken kreisen. Als die Pause zu Ende war, waren es nur noch 5 Minuten bis zum entscheidenden Augenblick , doch zum Glück waren mir meine Mitsänger-Innen zur Seite, die mir noch einmal bestätigten dass ich die Situation schaffen werde, und sie an mich glauben. Dies gab mir die Sicherheit die ich für diesen Moment brauchte. Während des Monologes dachte ich an nicht viel, nur an diese eine bedeutende Frage. Der folgende Applaus und die Bestätigung meiner Kollegen ließen mich gut fühlen und ich war stolz, dass ich meine Geschichte einem solch großen Publikum eröffnet habe, und ich hoffe im Nachhinein dass viele andere den Mut  fassen ihre Geschichte zu erzählen und anderen damit zu helfen. Doch konnte dies nur gelingen , mit einer solchen Truppe an der Seite, die einem während der ganzen Probezeit und auch während des Konzertes in jedem einzelnen Moment der Trauer oder Angst wortwörtlich zur Seite standen und sich nicht gescheut haben mich auch einmal in dem Arm zu nehmen ohne große Worte auszutauschen, denn die Akzeptanz hört man nicht, man fühlt sie.
Ein Abend voller Emotionen ging viel zu schnell zu Ende. Ein Abend, der Hoffnung und Zuversicht brachte, der einen weiteren Schritt in meinem Leben bildete die Wunden des Mobbings verheilen zu lassen. Ein Abend der Vorbild für viele sein soll, den Mut nie zu verlieren , und aus Fehlern anderer noch stärker und selbstbewusster zu werden

  1. „Dieser Abend wird nicht leicht für dich“ - mit so einem mulmigen Gefühl bin ich zum Konzert gefahren, aber gleichzeitig war ich auch voller Spannung, auf das, was wohl an diesem Abend passieren mag. Angst hatte ich schon ein wenig davor, meinen Monolog zu spielen – eingebettet in eine Beerdigungsszene. Ein Mädchen, Emma Bergmann, die Suizid begangen hat, weil sie das Mobbing in der Schule, das Mobbing ihrer Familie, nicht mehr ausgehalten hat. Das Ganze war so real dargestellt - Trauermusik, eine Urne, Grabgestecke, etc. - Es hat in mir Gefühle hervorgerufen, die auch mich kurz vor meinem Auftritt in eine sehr depressive Stimmung gebracht haben, so dass ich weinen musste, da ich selbst dieses Jahr einen geliebten Menschen verloren habe, aber auch, weil ich mich in „Emma“ versucht habe hineinzuversetzen. Ich selbst habe in diesem Monolog ein paar eigene Erfahrungen verarbeiten können. Ich war eigentlich immer ein Außenseiter in der Schule und habe zu einer Randgruppe gehört, die es mir einfach schwer gemacht hat dazu zu gehören. Ich war gut in der Schule und habe dafür einiges getan. Dann ist man aber gleich ein Streber. Ich habe zwar nicht an Selbstmord gedacht, wie Emma Bergmann, aber ich habe mich während dieser Zeit sehr oft sehr alleine gefühlt. So war es auch kurz vor meinem Auftritt. Wir haben aber ein so tolles Team, dass man zu keinem Zeitpunkt wirklich alleine war. So sind mir auch während des Konzertes immer wieder die Tränen gekommen und ich war nie allein mit meinem Kummer. Sofort war der Ein oder Andere da und hat mich in den Arm genommen, hat mir ein „Wohlgefühl“ vermittelt, hat mir ein Gefühl gegeben, dass ich gemocht werde, so wie ich bin – das es nicht schlimm ist, dass ich gerade jetzt weine! Während meiner Schulzeit hatte ich oft diese Gedanken – deshalb ist es für mich toll, dieses Mal einfach „dazu zu gehören“ ein Teil der Gruppe zu sein! Ich dachte eigentlich, dass die Wunden meiner Schulzeit, längst vergessen sind, aber manchmal kommen doch wieder diese Gefühle hoch, nicht gut genug zu sein. Gestern hat mich dieser Gedanke den ganzen Abend begleitet. Bin ich gut genug? So habe ich manchmal, bevor ich auf die Bühne gehe, mit einer großen Unsicherheit zu kämpfen, da ich während meiner Schulzeit oft nachgeäfft worden bin. So nach und nach verblassen aber diese Wunden und ich weiß, dass ich gut bin, so wie ich bin! Für mich ist es eines der schönsten Gefühl der Welt auf der Bühne zu stehen –der Welt zu zeigen was in mir vorgeht – und das hat mir gestern auch das Publikum gezeigt - dass ich gemocht werde, für das was ich tue!

 

  1. Total durch den Wind, Bauchweh, träumerisch,.... So fühlte ich mich vor dem Benefizkonzert! Davor hatte ich jedoch noch einen anderen Auftritt und als wir unterwegs waren viel mir auf: „Scheiße! Du hast keine schwarze Bluse und du hast deinen Outing-Text nicht!“

Na der Tag kann ja nur besser werden!
Zum Glück gibt es immer noch die Familie, die immer hinter einem steht und wie in diesem Fall auch manchmal den eigenen Kopf hinterher bringt.
Am Simeonstift angekommen konnte ich mein eigenes Herz in meinen Ohren pochen hören.
Ich hatte Texthänger und hab mich halb verrückt gemacht! Aber ich bedanke mich ganz, ganz herzlich an die professionellen Bandmitglieder, die einfach auf mich gewartet haben als ich nicht weiter wusste und ich bedanke mich natürlich auch bei meinen Backroundsängerinnen, die ebenfalls mir den Rückhalt und die Unterstützung gegeben haben die ich brauchte! Ihr seid echt große klasse!!!
Als ich dann als erstes in dem Mobbing-Kreis saß, wollte ich eigentlich nur noch weg. Es war sehr schwer für mich vor so vielen fremden Menschen meine Geschichte zu erzählen. Hätten die anderen Sänger/innen nicht hinter mir gestanden und mir Mut zugesprochen, dann hätte ich einfach meine Geschichte jemand anderem gegeben und währe gegangen.
Ich bedanke mich bei den Zuhörern, obwohl mir die entsetzliche Stille echt zu schaffen gemacht hat, während ich geweint habe! Danke das Sie nicht angefangen haben zu lachen sondern mir einfach die Zeit gegeben haben die ich brauchte.
Dies war nämlich meine größte Sorge: Dass ich nun in allen Augen der Zuschauer weiterhin ein Opfer bin! Eine Außenseiterin! Eine, mit der niemand etwas zu tun haben möchte!
Ich beneide meine Kolleginnen, dass sie das alles so „locker“ weg stecken. Das sie lustig, aufgeweckt und aufgeschlossen gegenüber neuen Menschen sind. So wie ich es als kleines Kind gewesen bin.
Ich weiß, dass ich noch eine Menge Arbeit vor mir habe und.  dass ich dabei Hilfe brauche. Diese Hilfe die mir nach dem Projekt angeboten wird, werde ich auch annehmen.
Damit ich mein Happy End auch bekommen werde!

  1. It gets better

  2. Das Konzert am letzten Samstag war für mich eine persönliche Herzensangelegenheit. Nicht nur die Tatsache auf der Bühne stehen und singen zu können, sondern die Möglichkeit eine bestimmte Botschaft übermitteln zu können war dabei besonders wichtig.
    Es ging mir insbesondere darum die Menschen wachzurütteln, ihre Augen und Ohren zu öffnen und ihnen klar zu machen, dass viele Jugendliche mit Mobbing umgehen müssen und manchmal drohen daran zu zerbrechen.
    Das Gefühl  am Samstag war einfach nur unbeschreiblich! Der Applaus und die Emotionen der Zuschauer zu sehen und zu hören war die beste Belohnung.
    Ich bin unglaublich stolz auf uns alle und das was wir in den letzten Monaten geleistet haben und das was Beatrice aus uns heraus geholt hat.
    Und ich bin Stolz auf mich selber und den Mut den ich durch die ganze Vorbereitungszeit gefasst habe. Meine persönliche Geschichte zu erzählen war erleichternd und meinen Gefühlen durch die Musik Ausdruck zu verleihen war dabei das Schönste.
    Jetzt nach dem Konzert kann ich einfach nur sagen, dass es eine tolle Erfahrung war und ich hoffe, dass wir die Zuschauer mit den Schauspiel-Szenen und unserer Musik erreichen konnten.

Kommentare von Zuschauern:

Ich heiße Ruth und bin 34 Jahre alt. Ich schreibe über den Account meines Mannes, weil ich mich immer noch durch meine Mobbing-Erfahrungen im Jugendalter nicht traue selbst einen Account zu eröffnen. Ihnen kann ich sowas ja schreiben...
Wir waren am Samstag bei dem Benefizkonzert und ich möchte ihnen einfach aus ganzem Herzen sagen, wie klasse, wunderbar, super ich es finde, dass sie dieses Projekt ins Leben gerufen haben. Es war so toll zu sehen, wie Menschen, die dasselbe erlebt haben, wie ich, so offen damit umgehen können, sich zeigen, zeigen, was sie drauf haben und dadurch wieder ins Leben finden, ihre Scham überwinden oder erst gar nicht abstürzen. Es ist so toll, dass es heute so was gibt. Ihre emotionale Berührtheit hat mir Tränen in die Augen getrieben, sie sind so eine herzliche, engagierte und energiegeladene Frau. Es hat total Spaß gemacht ihnen zu zu zuschauen, wie sie in ihrer Arbeit aufgehen. Wie sehr hätte ich mir damals gewünscht jemanden zu haben, der sich wirklich dafür interessiert was passiert.
Ich glaube Christiane hieß das Mädchen, dass als erstes über ihre Erfahrungen berichtet hat. Ich hätte ihr am liebsten zu gerufen "Du schaffst das". Sie hat mich so an mich erinnert. Leider gab es bei mir damals solche Dinge nicht, es gab im Grunde gar keine Hilfe, weder von Schulkameraden, Lehrern, Familie. Bis heute fühle ich mich allein. Der einzige Mensch dem ich vertraue und auf den ich mich verlassen kann, der mich liebt so wie ich bin, ist mein Mann. Und das ist das schönste Geschenk meines Lebens. Ich wünsche allen denen so was passiert, dass sie in der Zeit wenigstens einen Menschen haben, der ausnahmslos zu ihnen steht. Das Glück hatte ich leider nicht. Deshalb ist mein Leben heute noch oft sehr traurig und schwer, auch wenn ich schon viel gemacht habe und es mir sehr viel besser geht als noch vor Jahren. Niemand sollte so etwas erleben.
Ich musste ihnen einfach schreiben, auch weil ich meine Hilfe anbieten möchte. Vielleicht gibt es ja mal etwas, was ich unterstützend tun kann, außer spenden, das habe ich natürlich schon getan. Es wäre mir ein Herzensanliegen etwas für so ein Projekt zu tun.

Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Woche.
Herzliche Grüße, Ruth*
Name von der Redaktion geändert

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Hallo Beatrice,

ich möchte Dir wirklich ein Kompliment aussprechen für den tollen Anti-Mobbing-Event am Brunnenhof in Trier.

Das erste Mal als ich davon gehört hab, dachte ich mir schon, dass das eine Super-Idee ist, denn Mobbing ist ein Thema vor dem man nicht die Augen verschließen sollte und es künstlerisch aufzufassen und die Leute „wach zu rütteln“ kann ich wirklich nur befürworten und ich persönlich fände es auch super, wenn dieses Event weitergeführt werden würde.

Mich hat das Thema auch emotional etwas beansprucht, weil es mir selbst auch öfter mal so ging, dass ich mir Beleidigungen anhören durfte und ich musste schon das erste Mal mit meinen Tränen kämpfen, da hat es noch nicht mal wirklich angefangen, weil ich es einfach schon ergreifend fand, wie emotional und mit wie viel Herz Du bei der Sache warst.

Meine Tränen zurückzuhalten fiel mir auch im Ablauf nicht unbedingt leicht: Die Beerdigungsszene am Anfang war sehr ergreifend, Katja hatte die Leiden der Emma Bergmann sehr realistisch dargestellt und auch im Monolog beschrieben.

Musikalisch fand ich sehr schön, dass viele Stil-Richtungen vertreten waren, von aktuelleren Songs von Adele, Aura Dione und Pink, über Musical-Songs aus Die Päpstin, Frühlingserwachen und Little Women, selbst geschriebenen Songs von Vanessa Barth, bis hin zu Evergreens wie Wonderful World und Irgendwo auf der Welt, die an Aktualität nicht verloren haben.

Ich war echt beeindruckt von den vielen guten Stimmen, die ich hören durfte.
Es waren viele dabei, die ich schon seit einigen Jahren öfter bei Deinen Events hören durfte, wie Marius, Nina, Hannah, Jana oder Niklas und wenn ich die Entwicklung von den Kindern von damals zu heute sehe, ist das Wahnsinn. Ich möchte eigentlich keinen herausheben, denn Ihr habt alle einen Super-Job gemacht und toll gesungen, auch diejenigen, die ich an diesem Tag das erste Mal singen gehört habe.

Der Mobbing-Kreis hat mich sehr berührt, weil mir einige Dinge auch bekannt vor kamen, daher möchte ich allen, die sich getraut haben, ihre Geschichte zu erzählen meinen Respekt aussprechen, weil ich nicht weiß, ob ich mich das getraut hätte.
Etwas ist mir dabei besonders im Kopf geblieben: Dass sich ein Mädchen für ihre Tränen entschuldigt hatte. Dir besonders, aber auch allen anderen möchte ich sagen: Ihr braucht Euch nicht zu entschuldigen. Diesen Mut hätte nicht jeder gehabt und jeder von Euch hat anderen Mobbing-Opfern damit auch irgendwie geholfen, weil Ihr gezeigt habt, dass sie nicht alleine sind und Ihr habt den Mobbern gezeigt, dass man sich nicht alles gefallen lässt.

Deshalb würde ich mich freuen, wenn das Projekt weitergeführt wird und dass Ihr weiterhin den Mut habt Euch auf die Bühne zu stellen und was dagegen zu sagen und zu unternehmen.

Vielen Dank für den emotionalen Abend

Dany

5)
Meine  inzwischen  15 Jahre alte Tochter hat eine seltene Art von Kleinwuchs. Bis dies jedoch festgestellt wurde dauerte ziemlich lange. Kein Arzt konnte mir richtig sagen, was meiner Tochter fehlte. Es hieß allerdings von Seiten der Ärzte ich solle mich nicht so aufregen, das wär alles im Normbereich. Nur irgendwann stagnierte das Wachstum meiner Tochter, und  nicht nur das es stagnierte die ganze  Entwicklung. Ich machte mir sorgen, und ging von Arzt zu Arzt  und zu diversen Therapeuten. Als kein anderer mehr helfen konnte bin ich zu einem renommierten Arzt in Trier  gegangen, der meine Tochter dann durchgecheckt  hat, und  zu dem Resultat kam, dass  meine Tochter  zu klein für ihr Alter ist und entwicklungsverzögert ist. Dieser Arzt  schickte  mich dann mit meiner Tochter zur Ergo und Logopädie  und dann kamen wir schon mal einen Schritt weiter.
Das arme Mädel  musste sich zahlreichen Untersuchungen  unterziehen. Resultat …..ich musste meine Tochter  täglich spritzen. Zu mir waren die Leute vordergründig in dieser Zeit sehr  freundlich, ich allerdings merkte, dass es nur gespielt war. Hinter meinem Rücken redeten sie über mich dachten ich würde mich nicht um mein Kind kümmern…..und  manche, das ist der Oberhammer  ich würde mein Kind verwahrlosen lassen  (nichts von dem wahr der Fall) keiner wusste wie es in meinem Inneren aussah, was ich mitmachte….was mein Kind mitmachte weil es ausgegrenzt wurde….
Ich bekam alles von sehr guten Freunden zurück erzählt. Es gab auch Freunde die hielten zu mir zu uns…... sie sorgten sich und wahren ehrlich weil sie eigene Erfahrungen machten. danke dafür.
Sie war  sogar schon als Schneeflöckchen bei  „Kaktus kam in die Klasse“ -auch ein Stück gegen Mobbing –. Das tat Ihr gut
Vor allen Dingen die beste Freundin meiner Tochter, nahm mein Kind  immer mit sich mit Spielen und stärkte ihr den Rücken.
Heute ist meine kleine Große 15, aber sie brauch sich nicht mehr zu verstecken, auf  mich wird nicht mehr geschaut, weil wir anders sind. Meine Tochter ist einer besonderen Schule, für körperliche  und motorische Entwicklung, und ist die beste in Ihrer Klasse.
Mit Sicherheit gibt es dort auch Mobbing Versuche, aber es wird sofort eingegriffen…..und das ist gut so.  Jeder Mensch ist in meinen Augen ein Individuum   und sollte so auch behandelt werden.
Ein guter Freund sagte mal zu mir:<“Versuche aus  Schwächen stärken zu machen….das stimmt…“
Ich sage dazu noch Liebet einander wie ich Euch geliebt habe..dann kommt auch kein Mobbing vor!!!!